Rentenlücke berechnen und verstehen
Viele hören zum ersten Mal im Rentenbescheid von ihrer Lücke, und dann ist wenig Zeit zu handeln. Ich erkläre dir in Ruhe, was die Rentenlücke ist und wie du sie grob einschätzt.
Was ist die Rentenlücke?
Die Rentenlücke ist der Unterschied zwischen dem Geld, das du im Ruhestand voraussichtlich brauchst, und dem, was du tatsächlich bekommst. Die gesetzliche Rente ersetzt nur einen Teil deines letzten Einkommens. Was fehlt, musst du aus anderen Quellen decken.
So schätzt du deine Lücke grob ein
- Überlege, wie viel Geld du im Monat für deinen gewohnten Lebensstandard brauchst.
- Schau in deine jährliche Renteninformation, dort steht deine voraussichtliche gesetzliche Rente.
- Die Differenz zwischen beidem ist deine ungefähre Rentenlücke.
Denk daran, dass die Kaufkraft über die Jahre sinkt. Ein Betrag, der heute reicht, reicht in vielen Jahren womöglich nicht mehr genauso weit. Das ist keine exakte Rechnung, aber ein guter erster Anhaltspunkt.
Welche Bausteine die Lücke schließen können
- Betriebliche Altersvorsorge über deinen Arbeitgeber
- Vermögenswirksame Leistungen als möglicher Zuschuss zum Vermögensaufbau
- Private Vorsorge, zum Beispiel Sparpläne oder eine private Rente
Welche Kombination zu dir passt, hängt von deinem Alter, deinem Einkommen und deinen Zielen ab. Wichtig ist vor allem, überhaupt anzufangen und die Lücke nicht zu ignorieren.
Passend dazu: mein Ratgeber zur Altersvorsorge und zur Einkommensabsicherung.